- 15 Holunderblüten
- 1 in Scheiben geschnittene Bio-Zitrone
- 500 Gramm Zucker
- 1 Liter Wasser
- 10 Gramm Zitronensäure (aus der Apotheke)
Man sucht sich dazu einen Holunderbusch an einem möglichst verkehrsarmen Ort. Die Blüten am Holunderbusch sollten schon ganz geöffnet sein.
Man schüttelt sie gut aus, um eventuelle Bewohner loszuwerden. Auf keinen Fall sollte man die Blüten waschen, sonst geht das Aroma verloren. Man gibt die Holunderblüten zusammen mit den Zitronenscheiben, dem Zucker und dem (kalten) Wasser in einen dicht schließenden Topf. Das Ganze soll für ein bis zwei Tage an einem kühlen, dunklen Ort durchziehen.
Wenn die Flüssigkeit anfängt, nach Holunder zu duften, ist der Moment gekommen, die Blüten und die Zitronenscheiben herauszufischen. Man lässt die Flüssigkeit auf dem Herd einmal aufkochen, streut die Zitronensäure hinein und rührt, bis sich die letzten Kristalle aufgelöst haben. Dann wird der Sud durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb gegossen. Der aufgefangene Sirup sollte dann möglichst gleich in eine saubere, zuvor heiß ausgespülte Flasche gefüllt werden. So hält er sich länger, nämlich bis zu einem Jahr.
Der Sirup macht aus Mineralwasser eine interessante Schorle. Er lässt Champagner und Sekt wunderbar nach Sommer schmecken – und Wodka auch. Man sollte darauf achten, dass es ein guter Wodka ist, den man verwendet, und er sollte eisgekühlt sein. Man gibt für den Cocktail einen Teil Holunderblütensirup auf vier Teile Wodka. Schließlich kommen noch Eis und Limette hinzu.
zeit.de
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